Archiv

In unserem Archiv legen wir Artikel und Fotos aus der jüngeren und älteren Vergangenheit ab. Die einzelnen Sparten haben eigene Archive.

J A H R 2 0 1 6

Bundespräsident Joachim Gauck lud Jugendtrainer des TuS Komet Arsten zum Tag des Ehrenamtes ins Schloss Bellevue ein.

Es war kein Scherz, sondern eine sehr freudige Tatsache: Trainer Rainer Hase und Betreuer Manfred Gmeinder der 3. D-Fußballjugend des Vereins aus dem Bremer Süden erhielten vom Bundespräsidenten Joachim Gauck eine Einladung zum Tag des Ehrenamtes am 09. September im Schloss Bellevue. Da Trainer Rainer Hase leider aus beruflichen Gründen verhindert war, machte sich Manfred Gmeinder allein auf den Weg nach Berlin.

Manfred Gmeinder ist seit 12 Jahren dem Jugendfußball verbunden. Er begleitete  zunächst unter verschiedenen Trainern für 6 Jahre untere Mannschaften in verschiedenen Altersstufen. In den letzten Jahren betreute er Teams im unteren D-Jugendbereich und koordinierte den Ablauf von 4 Teams. Zeitgleich führt er Jungtrainer an das Trainerwesen heran und vermittelt Soziales, Fußball, Engagement und geordnete Abläufe. Auch Rainer Hase ist als Trainer und Betreuer seit vielen Jahren im Jugendfußball ehrenamtlich engagiert.

Nach einer Besichtigung des Schlosses konnten sich die Ehrenamtlichen im Garten an Ständen mit Leckereien und Getränke erfrischen. Auf der Hauptbühne spielte zur Einstimmung ein Sinfonieorchester. Anschließend hielt der Bundespräsident seine Eröffnungsrede, in der er sich bei  allen Anwesenden für die geleistete ehrenamtliche Arbeit bedankte. Er hofft, dass sein Nachfolger dieses Bürgerfest weiterführt. Danach gab es Aufführungen von Tanz und Musikgruppen aus allen Schichten der Gesellschaft. Ein Highlight war der Auftritt der Gruppe „Revolverheld“. Den Abschluss bildete ein sehr imposantes Höhenfeuerwerk mit einer Lasershow, die auf das Schloss projiziert wurde.

Im Interview schilderte Gmeinder seine Eindrücke u. a. mit den Worten „Ich muss sagen, dass wir uns sehr geehrt fühlen. Es ist eine schöne Anerkennung unserer Arbeit, übrigens auch stellvertretend für alle Übungsleiter in unserem Verein. Ich danke für die Einladung und ziehe daraus weiter Motivation für meinen Einsatz im Fußballbereich“.  

Sportabzeichen-Ehrung 2016

Am 14.08.2016 versammelten sich Vereinsvertreter, Sportler/innen und Familien in der Sportgalerie Oslebshausen, um bei einer feierlichen Stunde die Urkunden für ihre tollen Leistungen überreicht zu bekommen. Das DOSB-Maskottchen Trimmy schüttelte fleißig Hände und posierte auf Fotos.

Die Vereine wurden durch "Die Sparkasse Bremen" für ihre Leistungen im Vereinswettbewerb geehrt und prämiert. Dieser wird schon seit Jahren zwischen LSB und "Die Sparkasse Bremen" durchgeführt.

In der Kategorie Vereine über 1500 Mitglieder belegte unser Verein den 2. Platz hinter dem TSV Osterholz-Tenever und vor dem ATSV Habenhausen. Bei der  Preisverleihung nahm unser 2. Vorsitzender, Bernward Fröhlingsdorf,  für 137 Jugendliche/ Kinder und 72 Erwachsene die Urkunde und den Scheck über 750,00 € der Sparkasse entgegen.

Alles riskiert - alles gewonnen bei den Deutschen Meisterschaften 2016!!!

Von links: Lisa Koßmann, Anneke Köpp, Karen Rückert, Ida Leinfelder

Bei den Deutschen Jugendleichtathletikmeisterschaften, die am letzten Juliwochenende in Mönchengladbach stattfanden, läuft die 4x100 Meter Staffel des Bremer LT (BLT) in der Altersklasse der weiblichen Jugend U20 sensationell auf Rang 4.

Ein ausführlicher Bericht befindet sich unter SPORTANGEBOTE = LEICHTAHLETIK

„Wir für Bremen“ - Sparkasse Bremen am 08. Juni 2016 ehrenamtlich im Einsatz.

Im Rahmen ihres Aktionstages "Wir für Bremen" engagierten sich am Mittwoch, dem 8. Juni knapp 1.500 Sparkassenmitarbeiter in insgesamt 150 Projekten in ganz Bremen.

11 Mitarbeiter/innen der Filialen in Obervieland haben auf unserer Sportanlage am Korbhauser Weg in bester Stimmung 100 Meter Aschenbahn vom Unkraut befreit, Kanten abgestochen und danach neue rote Asche auf die Laufbahn aufgetragen und sie gewalzt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Auf den mehr als 100 bearbeiteten Metern sieht die Aschenbahn wieder wie neu aus. Schaut gerne einmal vorbei…

Unterstützt wurden die Freiwilligen vom Vereinsvorsitzenden Andreas Vroom, Ewald Stehmeier, Landwirt Winter mit seinem Traktor und unserem Platzmeister Steven Hollwedel.

Gegen 12.00 Uhr lud Silke Vroom zur Stärkung der Kräfte für die doch ungewohnte Arbeit zu einem üppigen Mittagsmahl ein.

Es war eine insgesamt gelungene Aktion, die beide Seiten nächstes Jahr gerne fortführen.

Auch auf der 17. Obervielander Vielfalt am Samstag, 28. Mai 2016 waren wir erneut vertreten

Wie bereits im letzten Jahr präsentierte sich der Verein sportlich mit seiner Ringerabteilung. 2 Trainer und 6 Kinder zeigten Ausschnitte aus ihrem Trainingsprogramm (weitere INFO unter Sportangebote = Ringen). Außerdem wurde am Informationsstand durch Vorstandsmitglieder auf das vielfältige Sportangebot durch Wort und Schrift aufmerksam gemacht.

Alles in allem war es ein tolles Fest bei sehr schönem Wetter, auf dem wir uns sehr gut präsentieren konnten. Selbst unser Bürgermeister Carsten Sieling ließ es sich nicht nehmen, vor dem Lottopokalendspiel der Herren im Stadion Egon-Kähler-Str., unseren Stand zu besuchen.

Bürgermeister am Vereinspavillon
Ringer mit Nachwuchs
Alle in Aktion

Mitgliederversammlung am 11. Mai 2016 --Größter Sportverein im Bremer Süden hat 2.380 Mitglieder--

Auf der Mitgliederversammlung berichtete der Vorsitzende Andreas Vroom umfassend über das Geschäftsjahr 2015. Schwerpunkt war die weitere Umsetzung des neuen Finanzkonzeptes mit einer erfolgreichen Stabilisierung der finanziellen Situation des Vereines. Herzstück ist die durchgängige Kostenstellenrechnung der einzelnen Vereinsanlagenelemente und Abteilungen. Besonders zu begrüßen ist die Tatsache, dass die Tennishalle in größerem Maße eine Auslastung zu vermelden hat und mit der neuen Zinsfestschreibung ab 2017 das so belastende Defizit nicht mehr besteht.

Der antragsgemäß nur für ein Jahr gewählte Vorstand mit Andreas Vroom, seinen Stellvertretern Reinhard Brinkmann und Dr. Bernward Fröhlingsdorf, der Kassenwartin  Britta Körber, dem technischen Leiter Helmut Wahlers, dem Schriftführer Thomas Pfeiffer und dem Pressewart Ralf Lüdeker wird nunmehr die weitere Reformierung des Vereins vorantreiben. Hierzu gehört in besonderem Maße und immer noch der Bau eines Kunstrasenplatzes zusammen mit dem Schulzentrum Obervieland auf dem Vereinsgelände sowie die stärkere Ausrichtung auf eine noch professionellere und dienstleistungsorientierte Vereinsattraktivität. Sehr erfreulich ist, dass der Verein um eine Wandergruppe bereichert wurde und die neue Sparte Crossfit am 18. Juni auf einer extra geschaffenen Sportfläche am Korbhauser Weg ihre Aktivitäten beginnen wird.

Vorstand von links: Helmut Wahlers, Thomas Pfeiffer, Reinhard Brinkmann, Britta Körber, Andreas Vroom, Ralf Lüdeker und Dr. med. Bernward Fröhlingsdorf

Bremer Fußball-Verband ehrt verdienstvolle Fußballtrainer

Auf dem ordentlichen Kreistag des Bremer Fußball-Verbandes am 10. April 2016 wurden auch Fußballer des TuS Komet Arsten gewürdigt.

Es wurden mit der BFV Verdienstnadel die Sportfreunde Ali Maatouk, Manfred Gmeinder und Serdal Tümkaya geehrt (Bild 1).

Mit der silbernen Ehrennadel wurde Stefan Letschyschyn ausgezeichnet (Bild 2).

Von links: Ali Maatouk 2., 4. Manfred Gmeinder u. 5. Serdal Tümkaya (beide vorne)
Stefan Letschyschyn 3. von links

JAHR 2015

Wichtige INFO---Wichtige INFO---Wichtige INFO---Wichtige INFO---Wichtige INFO

Liebe Sportgemeinschaft des TuS Komet Arsten,

nun ist auch unser Verein von der Bereitstellung städtischer Sporthallen für Flüchtlinge betroffen.

Ab Montag, 12. Oktober  2015 ist die Dreifeldhalle Obervieland für den Schul- und Vereinssport gesperrt.

Das heißt, dass wir über die Herbst- und Wintermonate zusammenrücken müssen, denn dort haben wir 13 Handballteams, die 1. Volleyballdamen und zwischen November und März auch die Fußball G-Jugend untergebracht, die wir nun – bis zu den Osterferien gemeinsam mit weiteren jüngeren Jugendmannschaften im Fußball – in der Egon-Kähler-Straße und den uns zur Verfügung stehenden kleinen Hallen unterbringen müssen.

Nach einem sehr konstruktiven Gespräch mit Vertretern von Handball und Fußball unter Einbezug von Basketball, Badminton und Volleyball haben wir gemeinsam mit der Schule einen „Notfallplan“ erarbeitet, der nun ab dem 12. Oktober gilt, wobei es weiterhin zu kleineren Änderungen oder Verschiebungen kommen kann.

Ab sofort gilt ein Notfallplan.

Auch für unsere Ein-Feld-Hallen gibt es einen neuen Plan.

Wir bitten alle Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter um Verständnis für diese Maßnahme, für das sie bitte auch bei ihren Mitgliedern werben.

Wir können vielleicht nicht mehr in gewohntem zeitlichen Umfang und gewohnter räumlicher Ausdehnung spielen und trainieren, aber im Vergleich zu vielen anderen Vereinen steht bei uns niemand auf der Straße und kann seinem Sport nicht mehr nachgehen.

Vorstand des TuS Komet Arsten                         Bremen, 12. Oktober 2015

Auswirkung der Flüchtlingssituation in Bremer Sportvereinen

Statement des SV Grambke-Oslebshausen, TSV Lesum-Burgdamm, TuS Huchting, TuS Komet Arsten, TV Bremen-Walle 1875, TV Eiche Horn sowie der BTS Neustadt zur Unterbringung von Flüchtlingen in Sporthallen:

Die Unterbringung von Flüchtlingen in Sporthallen ist zu kurz gedacht und gefährdet die Existenz der betroffenen Vereine!

Wir wissen um die enormen Herausforderungen, vor denen die Politik, die Verwaltung aber auch die Gesellschaft angesichts des aktuellen Flüchtlingsstroms steht. Und wir sind der Meinung, das Land Bremen konnte bis vor wenigen Wochen stolz auf den Umgang mit dieser Ausnahmesituation sein.

Auf diesem Hintergrund betonen wir, dass wir unsere nachstehende Kritik in Richtung Politik an der Unterbringung von Flüchtlingen in Sporthallen klar abgrenzen von der gewollten Willkommenskultur gegenüber den geflüchteten Menschen.

Die Politik, allen voran Bürgermeister Sieling, hat vor kurzem mehr Solidarität von der Bevölkerung gefordert. Nicht lange danach sind einigen Vereinen in einer Nacht- und Nebelaktion die ersten Trainings- und Wettkampfstätten genommen und als Flüchtlingsunterkünfte hergerichtet worden. Die Verantwortlichen in den Vereinen hatten zum Teil nicht einmal die Zeit ihre Mitglieder zu informieren, die dann vor verschlossenen Hallen standen.

Viele Sportvereine in ganz Bremen haben sich von Anfang an, ohne große finanzielle Debatten, sondern uneigennützig und unbürokratisch an der Arbeit mit Flüchtlingen beteiligt. Diese Art der Solidarität und Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ist eine gelebte Selbstverständlichkeit im organisierten Sport und sie muss in die Überlegungen der politisch Verantwortlichen einbezogen werden. Im Sport wird nicht nur geredet, sondern gehandelt – ohne Hallen ist dies allerdings nicht mehr möglich.

Zu Recht werden die Vereine als das Herzstück unserer Gesellschaft bezeichnet. Dass ihnen jetzt auf unabsehbare Zeit eine Großfeldhalle nach der anderen genommen wird (aktuell 14 von 25), kann schon bald zu ihrer Existenzbedrohung und damit zu einem Herzstillstand führen, denn ohne Hallen kann es in vielen Sportarten keine Übungs-/Trainings- bzw. Spiel-/Wettkampfangebote mehr geben. Die Folgen sind vielfältig: Je nach Länge der Hallenumwidmung wird es zu einer mehr oder weniger massiven Austrittswelle aus den Vereinen kommen. Die Vereinslandschaft und -kultur mit allem ehrenamtlichen Engagement droht zerstört zu werden, mit unabsehbaren Finanzverlusten, für die die ehrenamtlichen Vorstände persönlich haften. Darüber hinaus sind auch viele Arbeitsplätze in den Vereinen gefährdet.

Ohne die Angebote der Vereine gibt es aber auch keine Gemeinschaft mehr und damit nicht mehr die dem Sport eigene Integrationsmöglichkeit. Und hier reden wir nicht mehr nur von Flüchtlingen, sondern auch von Menschen mit Behinderungen und sozial schwächer gestellten Menschen. Ferner ist jedwede Form der sportlichen Betätigung in der Gemeinschaft eine wesentliche Grundvoraussetzung für unsere Gesellschaft.

Hierin zeigt sich wieder einmal, dass die soziale Verantwortung und Funktion, die der Sport zunehmend übernimmt und der zum Zusammenhalt der Gesellschaft beiträgt, offenbar massiv unterschätzt und nicht ernst genug genommen wird.

Mit offenen Armen und selbstverständlich haben die Sportvereine bzw. deren Mitglieder in den letzten Monaten Flüchtlinge in ihren Reihen aufgenommen. Und genau diesen überwiegend ehrenamtlich organisierten Institutionen wird diese Möglichkeit jetzt nach und nach genommen. Aber sind es nicht gerade die Ehrenamtlichen, die sich im Gegensatz zu den politisch Verantwortlichen bislang durch ihren unermüdlichen Einsatz noch nicht überfordert gezeigt und den Staat entlastet haben?

Soll dieses Engagement fortgeführt werden, müssen Sportstätten erhalten bleiben, denn Integration kann nur dort stattfinden, wo Flüchtlinge Kontakt zur Bevölkerung haben, und zu diesen Orten werden zunehmend die Sportanlagen der Vereine.

Noch ist die Welle der Solidarität seitens des Sports beeindruckend, aber irgendwann stößt sie an Grenzen und wird polarisieren. Und dann? Wie argumentieren wir gegenüber unseren Mitgliedern, die sich seit Wochen für Flüchtlinge engagiert haben und die nun vor verschlossenen Hallen stehen aber ihren Mitgliedsbeitrag weiter entrichten sollen? Dass sie sich solidarisch zeigen sollen? Und wer zeigt sich solidarisch mit den Vereinen?

Der SV Grambke-Oslebshausen, TSV Lesum-Burgdamm, TuS Huchting, TuS Komet Arsten, TV Bremen-Walle 1875, TV Eiche Horn und die  BTS Neustadt als unmittelbar und doppelt Betroffene bzw. Leidtragende der Hallenumnutzung fordern die Politik auf, uns Sportvereine in die Diskussionen einzubinden.

Stand: 08. Oktober 2015

Danksagung durch Sozialbehörde für tolle Unterstützung

Am Donnerstag, 06. August 2015 besuchte Staatsrat Jan Fries aus dem Ressort der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport den TuS Komet Arsten, der seine Tennishalle für die Unterbringung minderjähriger unbegleiteter Flüchtlinge noch bis zum 31. August zur Verfügung stellt.

Begleitet wurde er von Dr. Martin Wind, Leiter der Abteilung 1: Zentrale Dienste, und dem Referenten, Wolf Krämer sowie Kerstin Reiners vom Amt für soziale Dienste.

Der Vorstand des Sportvereins aus dem Bremer Süden wurde vertreten durch Dr. med. Bernward Fröhlingsdorf, 2. Vorsitzender, Ralf Lüdeker, Pressewart und Jens Ellrott als Geschäftsführer.

Leiterin dieser Flüchtlingsunterkunft ist Katharina Kähler vom Verein Innere Mission, Bremen. Die gelernte Soziologin ist seit 2001 im sozialen Bereich dieser caritativen Einrichtung tätig. Ihre Aufgabengebiete umfassen insbesondere die Arbeit mit jungen Menschen und mit Menschen in schwierigen Lebensumständen und mit Migrationshintergrund.

Katharina Kähler führte die Besucher durch die Wohneinheit und stand allen Rede und Antwort. Sie erklärte, dass sich zurzeit 54 junge Männer im Alter zwischen 15 und 17 Jahren vornehmlich aus Afghanistan, Algerien, Eritrea, Somalia und Syrien hier befinden. Für eine möglichst konfliktfreie Zusammensetzung der jeweiligen Gruppen sorgt das Amt für Soziale Dienste. Die Versorgung mit Nahrungsmitteln erfolgt durch einen Cateringservice. Ihres Wissens werden primär keine landestypischen Gerichte angeboten; Schweinefleisch ist allerdings tabu. Die Hilfsbereitschaft des TuS Komet Arsten und der Bevölkerung, besonders aus dem Stadtteil, ist sehr groß. Der Verein stellt beispielsweise seine große Halle für Basketball und andere Ballspiele zur Verfügung; ein Fußballtrainer mit umfangreichen Sprachkenntnissen bietet ein abwechslungsreiches Training an. Außerdem können sich die jungen Männer bei der Leichtathletik versuchen. Einige Mitbürger und dabei nicht nur Pädagogen erteilen Deutschunterricht und helfen bei der Eingewöhnung in deutsche Lebensverhältnisse. Immer wieder kommen Telefonanrufe oder E-Mails mit der Frage: „Wie können wir helfen“? Sachspenden wie z. B. (Sport)Kleidung, (Sport)Schuhe, Bälle, Spielzeug werden fast täglich abgegeben.

Staatsrat Jan Fries bedankte sich sehr herzlich bei den Vertretern des TuS Komet Arsten für die tolle Unterstützung und für die Zurverfügungstellung der Tennishalle.

Namen auf Foto von links: Dr. Bernward Fröhlingsdorf, Jens Ellrott, Katharina Kähler, Kerstin Reiners, Jan Fries, Dr. Martin Wind u. Wolf Krämer

Fotograf: Ralf Lüdeker

Dritte große Sportveranstaltung im Jahr 2015 auf unserer Anlage

Nach dem Fußball-Lottopokal des Bremer Fußball-Verbandes und den Special Olympics fand am 14. Juli die diesjährige Sportabzeichen-Tour des DOSB in    unserem Stadion statt. Viele kleine und große Sportler/innen legten an diesem Tag ihr Sportabzeichen ab. Etliche von ihnen sind seit Jahrzehnten dabei. Diese und auch Sportabzeichen-Familien wurden im Rahmen einer Feierstunde durch den Moderator Andree Pfitzner, bekannt auch als "Wetterfrosch" von Radio Bremens buten un binnen, mit  Urkunden geehrt.

Nachfolgend einige Fotos.

Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG des TuS Komet Arsten und der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen

09. Juli 2015

Flüchtlinge ziehen in die Tennishalle des TuS Komet Arsten e.V. ein

Zunächst kommen Familien und Alleinstehende, später Jugendliche

Die Tennishalle des TuS Komet Arsten e.V. steht ab sofort für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung. Zunächst werden Familien und Alleinstehende für eine kurze Zeit einziehen, insgesamt werden 40 Personen erwartet. Nach knapp 14 Tagen machen sie Platz für bis zu 70 Jugendliche, die ohne Angehörige nach Deutschland gekommen sind. Die Halle ist mit einem robusten Boden ausgelegt, und Stellwände teilen die 35 Quadratmeter großen Kabinen mit je sechs Betten, Tisch, Stühlen und Spinden ab. Eine ausreichende Zahl an Sanitäranlagen wird separat aufgestellt, zum Duschen werden die Umkleideräume der Dreifeldhalle zeitweise zur Verfügung gestellt. Fachpersonal mit den erforderlichen Sprachkenntnissen wird die Flüchtlinge betreuen.

„Der Vereinsvorstand hat sich im Vorfeld sehr intensiv mit der Bereitstellung der Halle auseinandergesetzt“, sagte Vereinsvorsitzender Andreas Vroom. „Dabei galt es, jede Menge Ängste und Sorgen der Mitglieder, aber auch technische Fragen zu berücksichtigen. Der Wille zur Hilfsbereitschaft und das Mitgefühl mit den 15 bis 18 Jahre alten Flüchtlingen hat bei der Meinungsbildung aber letztlich die entscheidende Rolle gespielt.“ Das gelte auch für die Aufnahme der Familien und Alleinstehende für einen Übergangszeitraum. 

„Ich bin ausgesprochen dankbar für die Unterstützung des TuS Komet Arsten, der uns die Halle bis zum Ende der Sommerferien zur Verfügung stellen kann“, sagte Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen. „Ich weiß, dass das für den Sport auch mit Einschränkungen verbunden ist, die ich keineswegs als selbstverständlich hinnehme.“ Angesichts der immer noch wachsenden Herausforderungen bei der Unterbringung von Flüchtlingen sei die Kooperation mit dem Verein jetzt „eine sehr, sehr große Hilfe“. Dabei leiste der Sport bereits heute eine wichtige Aufgabe  bei der Integration von Flüchtlingen: „Die Sprache des Sports ist universell. Hier gelingt die Aufnahme in die Gesellschaft noch bevor der erste Deutschkurs Früchte trägt.“

Die Tennishalle in Arsten ist die dritte Halle, die Bremen als Notunterkunft für Flüchtlinge nutzt. Auch die Halle einer vorübergehend stillgelegten Schule in der Vahr und die Sporthalle einer auslaufenden Schule in Blumenthal, die allerdings nach den Sommerferien weiter für den Vereinssport zur Verfügung stehen soll, bieten Platz für Asylbewerberinnen und Asylbewerber. Weitere Notplätze sind in bestehenden Übergangswohnheimen eingerichtet, in den Messehallen, der Eislaufhalle Paradice sowie in Zelten auf dem Stadtwerder und im Technologiepark. Noch im Juli werden zusätzlich rund 800 Notplätze in zwei Großzelten entstehen sowie in einem stillgelegten Supermarkt in Hastedt und in einer Lagerhalle in Woltmershausen. An jedem dieser Standorte sind 200 Betten vorgesehen.   

„Wir brauchen diese Plätze, weil die Zahl der Flüchtlinge, die zu uns kommen, alle Erwartungen übertrifft. Und gleichzeitig räumen wir die Erstaufnahmeeinrichtung für die Jugendlichen mit 200 Plätzen, um sie zu sanieren“, sagte Senatorin Stahmann und ergänzte: „Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat noch im Frühjahr prognostiziert, dass wir 25 Prozent mehr Flüchtlinge aufnehmen werden als 2014. Wir haben mit einer Verdopplung geplant. Und jetzt wir müssen wir Monat für Monat dreimal so viele Flüchtlinge wie 2014.“  Vorrang habe in Bremen nach wie vor die Unterbringung in selbst angemietetem Wohnraum. „Für rund 800 Menschen haben wir das auch geschafft“, sagte die Senatorin. Das entspreche, wie in den vergangenen Jahren, noch immer etwa 50 Prozent aller in der Stadt Bremen aufgenommenen Menschen. Zudem schreite der Ausbau von Plätzen in neuen Übergangswohnheimen schnell voran. „Allein in diesem Jahr werden rund 1.200 weitere Plätze entstehen, und Anfang 2016 noch mal 400. Die Bau- und Umbauarbeiten sind im Gange“, sagte die Senatorin. „Und nach wie vor suchen wir weitere Immobilien.“ 

Hintergrund:

Das Land Bremen hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 2.213 Asylbewerberinnen und Asylbewerber aufgenommen, im Jahr 2014 waren es im selben Zeitraum 727. Genau 80 Prozent der Flüchtlinge, also 1770, sind in der Stadt Bremen geblieben, 20 Prozent hat nach einem festen Verteilungsschlüssel Bremerhaven aufgenommen. Ein bundesweiter Verteilungsschlüssel regelt, dass Bremen knapp ein Prozent aller Flüchtlinge aufnimmt, die in die Bundesrepublik einreisen, um einen Antrag auf Asyl zu stellen. Im vergangenen Jahr hat das Land Bremen 2.233 Flüchtlinge aufgenommen, das waren rund 100 Prozent mehr als 2013. Damals haben 1.111 Menschen Zuflucht im kleinsten Bundesland gefunden.

Die wichtigsten Herkunftsländer für Bremen waren in diesem Jahr bislang Syrien (960 Flüchtlinge), Albanien (399), Kosovo (251), Serbien (232) und Afghanistan (124).

Special Olympics vom 24. - 26. Juni 2015

Die 3. Landesspiele auf unserer Anlage in der Egon-Kähler-Str. waren ein voller Erfolg und der TuS Komet Arsten sowie der Stadtteil haben sich im besten Licht gezeigt.

Im Wesentlich haben Helmut Wahlers, Kurt Ewert, Steven Hollwedel und Jens Ellrott zu einem reibungslosen Ablauf ganz erheblich beigetragen - ganz ganz großen Dank im Namen des Vorstandes und aller Mitglieder für euren tatkräftigen Einsatz.

Dank auch an die vielen weiteren helfenden Hände aus dem Verein, zwei Schulen, unserem Gastronom mit seinen Mitarbeitern und dem Polizeirevier sowie dem schönen Interesse der Vereinsmitglieder.

Rückblick auf die Landesspiele der  " Special  Olympics "

 " Gemeinsam stark" ist das Motto der  "Special Olympics", der Sportorganisation für geistig behinderte Menschen. Zum ersten Mal fanden die Landesspiele auf unserem Vereinsgelände statt, in enger Zusammenarbeit mit unserem TuS Komet Arsten. Etwa 400 Athleten hatten sich eingefunden, dazu noch einmal ebenso viele Betreuer, Familienangehörige und Helfer.

In den Disziplinen Leichtathletik, Judo, Tischtennis, Fußball, Boccia und Radfahren kämpften die Athleten um die begehrten Medaillen.

Es waren begeisternde olympische Tage, auch dank der großen Anteilnahme der Bevölkerung. Bereits die stimmungsvolle  Eröffnungsfeier im Stadion animierte viele, auch bei den Wettkämpfen und vor allem den Siegerehrungen dabei zu sein und die Athleten anzufeuern. Man musste einfach mit fiebern und sich von ihrer Begeisterung anstecken lassen.

Sinn und Aufgabe der "Special Olympics" ist es, die Menschen mit Handicap in die Mitte der Gesellschaft zu holen und sie am normalen Alltagsleben teilhaben zu lassen. Die Hoffnung und Erwartung, durch die Austragung der Spiele in einem belebten Stadtteil und in Kooperation mit einem Sportverein viele Menschen zu erreichen, hat sich voll erfüllt.

"Gemeinsam stark" : diese Anteilnahme der Bevölkerung und die tatkräftige Mithilfe  der vielen fleißigen Hände aus unserem Verein haben, zusammen mit der Begeisterung der Athleten, diese Spiele zu einem "ganz starken" Sportereignis werden lassen.

Trikotaktion 190 Jahre Sparkasse Bremen

Wir haben 10 Trikotsätze gewonnen!!!

An der Feierstunde der Sparkasse am 01. Juli 2015 in den Räumlichkeiten des SOS-Kinderdorfes, Friedr.–Ebert-Str. nahmen als Vertreter des TuS Komet Arsten  Reinhard Brinkmann und Ralf Lüdeker teil. Alle mit einem Förderpreis der Sparkasse ausgezeichneten Institutionen und  Sportvereine (ATS Buntentor, TS Woltmershausen und wir) aus dem Bremer Süden stellten sich in einem Kurzporträt vor und erhielten eine Urkunde sowie das rote Sparschwein der Sparkasse gefüllt mit einem Glückscent.

Es war ein interessanter und informativer Festakt.

Die 10 Trikotsätze haben die Sparten Badminton, Basketball, Fußball, Handball, Leichtathletik, Tennis und Tischtennis  für ihre Kinder und Jugendlichen erhalten.

JAHR 2014

Auszeichnung für Leichtathleten

Die Bremer Sportstiftung hat am Mittwoch, dem 28. Oktober 2014 in den Räumen der Handelskammer  Bremen im Schütting in feierlichem Rahmen hoffnungsvolle Nachwuchstalente mit einem Förderpreis von je 500,00 € ausgezeichnet.

Zu den vom Kuratorium ausgewählten Sportlerinnen und Sportler gehören erfreulicherweise auch zwei Leichtathleten des TuS Komet Arsten. Sprinterin Anneke Köpp wurde 2014 zweifache Norddeutsche Meisterin mit der 4x100m und 4x200m Staffel und 8. der Deutschen Juniorenmeisterschaften mit der 4x400m Staffel (auf dem Foto links). Weitspringer Marcel Lienstädt wurde in diesem Jahr 3. der Norddeutschen Hallenmeisterschaften (auf dem Foto 2. von links) und hofft auf eine Teilnahme an den Junioren Europameisterschaften 2015.

Ein schöner Erfolg für den Verein!!

Photovoltaikanlage am 10. Oktober bei tollem Sonnenschein offiziell eingeweiht.

Unter dem Motto

                 umweltfreundlich und effizient, nachhaltig und zukunftsfähig

schalteten Andreas Vroom, Vorsitzender des TuS Komet Arsten, Robert Buschmann von der Firma Buschmann und der Senator für Inneres und Sport, Ulrich Mäurer, die größte Photovoltaikanlage auf den Dächern eines Sportvereins an.

Nachfolgend einige Fakten zur Anlage:

Gesamt-Nennleistung der Anlage: 764,76 kWp

CO2 Einsparung pro Jahr: 540 Tonnen

Energieerzeugung pro Jahr: 650.000 kWh

Dieses entspricht den Bedarf von 260 Bremer Haushalten!!!

Fläche der Module: 5250 m²

Wir waren auch beim Bremen Marathon!!!

Die Leichtathleten um Trainer Jens Ellrott hatten sich am Sonntag, 05.10.2014 als Streckenposten für den Bremen Marathon zur Verfügung gestellt.

Der Lohn dafür sind 500,00 € für die Mannschaftskasse, die in der kommenden Saison dem Leistungssport zufließen sollen.

Das Team war begeistert von der Atmosphäre an der Strecke und den durchweg gutgelaunten Läuferinnen und Läufern, die zwischen Deichschart und Weserwehr immerhin noch 25 bis 30 Kilometer zu laufen hatten.

Sommerferienfreizeit 2014

Zum Ende der Sommerferien gestaltete der Verein zwei Wochen Freizeiten für Kinder im Alter von 6 – 12 Jahren in Begleitung von Alexandra, Felina, Mark und Reinhard. In beiden Gruppen waren bis zu 22 Kinder, die täglich die verschiedensten Stationen in den Stadtteilen aufsuchten. So wurde das Polizeirevier Kattenturm, die Jugendfarm, der Funpark, das Arster Geschichtenmuseum und die freiwillige Feuerwehr Arsten besucht.

Beim Besuch der Polizei betreute uns Herr Pundsack, der viele anschauliche Beispiele über die Arbeit der Polizei erklärte. Zum Schluss der Führung wurden die Arrestzellen gezeigt. Für den Aufenthalt in der Zelle 1 erhielten die Kinder zur Erinnerung eine Urkunde.

Am zweiten Tag ging es zur Jugendfarm zwecks Fütterung der Tiere. Während der Führung konnten die Freizeitler Gänse, Hühner, Enten, Kaninchen, Meerschweinchen, Hängebauch- und Wollschweine, Ziegen und Schafe füttern und auch streicheln.

Der Funpark wurde am Mittwoch angelaufen. Viele hatten ihre eigenen Skateboard, BMX, Skooter und Schutzausrüstung selbst mitgebracht. Sven Witte, unser Betreuer auf der Anlage, konnte aber auch alle zufriedenstellen, die keine Ausrüstung dabei hatten oder mal etwas Neues ausprobieren wollten. Keine Rampe oder Pool blieb ungenutzt. Ein toller Tag.

Wie es früher war, erklärten uns Frau Schnieder und Herr Kiefmeier im Arster Geschichtenmuseum. Anschaulich und mit großer Liebe wurden die gesammelten Ausstellungsstücke gezeigt und erklärt. Auch konnte einiges ausprobiert und genutzt werden. Sogar einen Willkommenstrunk wurde der Gruppe gereicht.

 Bei der freiwilligen Arster Feuerwehr schlüpften die Kinder in die Einsatzanzüge, setzten die Schutzhelme auf, erfuhren viel über Rauchmelder, die Einsätze der Feuerwehr und probierten selbst aus, wie das technische Gerät funktioniert. Neben einem Feuerwehrfahrzeug wurde auch der Einsatz mit Wasser gezeigt. Da das Wetter mitspielte, ließen es sich die Kinder nicht nehmen, mit großer Freude durch den Wasserstrahl zu laufen. Gut, das jeder Ersatzkleidung dabei hatte.

An allen Tagen war es eine Freude, wieviel Fragen der Kinder bei den einzelnen Stationen beantwortet werden mussten.

Das täglich wechselnde Mittagessen durch den Vereinswirt hat uns allen gut geschmeckt. Neben den Hauptspeisen wurden gekühlte Getränke serviert und auch der Nachtisch war toll.

Am Nachmittag ging es mit Elan in die Halle, wo eine kleine Bewegungslandschaft aufgebaut wurde.  Neben Höhlenbau, turnen an Großgeräten, verschiedenen Spielen konnte jeder seine noch vorhandene Energie auspowern.  Dem runden Leder wurde auf dem kleinen Kunstrasenfeld oder in der Halle nach gejagt.

Es hat allen gut gefallen. Etliche wollten sich schon für 2015 anmelden.

RB hat auch die folgenden Fotos erstellt.

Ab 01. Juni 2014 neues Angebot: Kinderbewegungslandschaft und Kraftausdauerparcour!!!

Kinderbewegungslandschaft

Während die Tennisspieler in den Sommermonaten die Außenplätze nutzen, erobern die Kinder einen Teil unserer Tennishalle. Bis Ende der Sommerferien haben wir auf Platz 1 eine Kinderbewegungslandschaft aufgebaut. Hier können Kinder im Vorschulalter klettern, rutschen, hüpfen, balancieren, durch Tunnel krabbeln, in und mit Bällen spielen und einiges mehr.

Die Bewegungslandschaft steht nicht nur Vereinsmitgliedern offen, sondern kann u.a. auch von Kindergärten und zur Durchführung von Kindergeburtstagen genutzt werden können.

Kraftausdauerparcour.

Das Zirkeltraining gilt als effektivste Organisationsform des Kraft- und Ausdauertrainings. In unserem neuen Angebot sind 10 hydraulisch gesteuerte Kraftgeräte mit Ausdauerplattformen kombiniert. Dieser Aufbau hat einen positiven Effekt sowohl auf das gesamte Muskel- als auch auf das Herz-Kreislauf-System. An den Geräten kann der Widerstand durch die Ausführungsgeschwindigkeit reguliert werden (Je schneller die Bewegung durchgeführt wird, desto größer ist der Widerstand.) – dadurch sind die Geräte kinderleicht zu bedienen. Auf den Ausdauerplatten kann – je nach Fitnesszustand – gegangen oder gelaufen werden. Der Wechsel von Belastung und Pause ist festgelegt und wird durch ein optisches Signal gesteuert.

Für den Gesundheitsbereich empfehlen sich zwei Trainingstag pro Woche mit jeweils zwei Durchgängen. So werden in 40 Minuten die Kraft- und die Ausdauer trainiert, die Fettverbrennung angekurbelt und der Stoffwechsel angeregt. Laut einer Studie wurden innerhalb von drei Monaten im Schnitt 4 kg Fett abgebaut und sowohl die Kraft als auch die Ausdauer deutlich verbessert. Aber auch ambitionierte Sportlerinnen und Sportler kommen bei diesem Zirkel auf ihre Kosten. Sie können bei maximalen Widerständen ihre Grenzen ausloten. Für den Leistungsbereich ist der Zirkel für die kraftausdauerorientierte erste Phase der Saisonvorbereitung perfekt geeignet.

Öffnungszeiten v. 01.06. – 31.08. Kinderbewegungslandschaft und Kraftausdauerparcours

Dienstags: 11.15 – 13.15 u. 17.00 – 21.00 Uhr

Mittwochs: 18.00 – 21.00 Uhr

Donnerstags: 09.00 – 12.00 Uhr

Samstags: 15.00 – 18.00 Uhr für alle

Vereinstrainingsgruppen können die Bereiche nach Absprache jederzeit nutzen.

Nutzungsgebühr Mitglieder Nichtmitglieder

pro Tag und Person 2,50 € 3,50 €

Familienkarte (3 Personen) 6,00 € 9,00 €

Gruppenkarte (bis 10 Personen) 18,00 € 27,00 €

(ab 11 Personen) 30,00 € 40,00 €

10er-Karte 20,00 € 30,00 €

Kindergarten etc. 30,00 € / Std. inkl. Betreuung

Kindergeburtstag 30,00 € / Std. inkl. Betreuung (nach Absprache)

Ansprechpartner: Jens Ellrott (Tel.: 82820221 oder j.ellrott@tuskometarsten

Mike Schwenke fährt zu den Special Olympics nach Düsseldorf

„Ich fahre bald nach Frankfurt und Düsseldorf“. Diesen Satz wiederholt Mike Schwenke (16) mehrmals am Tag.

Am 17. 05. findet in Frankfurt schon seit vielen Jahren das größte Downsyndrom-Sportfest Deutschlands statt, wo Mike sich mit „Seinesgleichen“ beim Laufen, Springen und Werfen messen kann. Es ist immer wieder ein Highlight für ihn, dort nicht nur teilzunehmen, sondern zu den Besten zu gehören.

In diesem Jahr kommt allerdings ein noch größeres Event hinzu: die „Special Olympics“ für Sportler mit geistigen Behinderungen. Bei den regionalen Wettkämpfen letztes Jahr in Bremen zeigte Mike bereits, was in ihm steckt. Nach zwei Goldmedaillen hoffte er, für die nationalen Meisterschaften in Düsseldorf vom 19. – 23.05. ausgewählt zu werden. Im Dezember kam die lang ersehnte Nominierung per Post. In Düsseldorf wird Mike über 100 Meter und im Speerwerfen an den Start gehen.

Parallel wurde Mike sogar in den E-Kader berufen. Er ist damit der erste behinderte Athlet, der in der Geschichte der Bremer Leichtathletik gefördert wird. Mike wird von vielen Seiten unterstützt, in erster Linie vom TuS Komet Arsten und hier speziell von den Trainern der Leichtathletik-Abteilung. Aber auch der Leitende Landestrainer Lars Czekalla steht Mike mit Rat und Tat zur Seite.

Finanzielle Unterstützung für seine große Reise erhält Mike vom Förderverein des Bremer Leichtathletik Teams, zu dem auch der TuS Komet Arsten gehört, vom Behindertensportverband und Burdenski Sportswear aus Brinkum.

Mitgliederversammlung am 07. Mai 2014 bestätigt bisherigen Vorstand im Amt.

JAHR 2013

Integrationsarbeit der ganz besonderen Art - Fünf junge Fußballerinnen für sechs Monate Gäste beim TuS Komet Arsten -

Der Sport als Integrations-Motor – für den rührigen Vorsitzenden des Pan Afrikanischen Kulturvereins, Tala Awolola, ist dies schon seit langer Zeit keine Worthülse. Er versteht es wie kaum ein anderer in Bremen, dies auch umzusetzen. Nicht nur in seinem Heimatland Nigeria hat er in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Aktionen Akzente gesetzt. Jetzt ist auch sein größter Wunsch in Erfüllung gegangen. „Wir wollen Jugendlichen aus meiner Heimat die Gelegenheit geben, sich hier weiter zu bilden und Rüstzeug für das weitere Leben mitzugeben“, unterstrich Awolola bei der überaus herzlichen Begrüßung auf dem Bremer Flughafen, wo die fünf Mädchen via Istanbul aus Lagos eintrafen.

Bei der Begrüßung auf dem Bremer Flughafen dabei auch Fußballerinnen und der Trainer vom TuS Komet Arsten, die ihre neuen Mannschaftskolleginnen willkommen hießen. Für Trainer Sascha Mahler ist die Aufnahme der fünf jungen Damen eine Herausforderung und ein Herzenswunsch gleichzeitig. „Wir haben uns gerne in den Dienst dieser guten Sache gestellt. Die Mädchen werden innerhalb des Vereins privat untergebracht. Und wir freuen uns schon auf die gemeinsame Zeit.“

Die Idee dieses Sportaustausches der besonderen Art war im Frühjahr vergangenen Jahres gekommen. Da war eine Mädchenmannschaft aus Nigeria, die sogenannten Moje Queen, für zwei Wochen in Bremen. Hier trugen sie etliche Freundschaftsspiele aus. So auch eines gegen die Damen vom TuS Komet Arsten. „Wir haben dabei echte Freundschaften geschlossen“, erzählt Sascha Mahler. Das umso mehr, als die Nigerianerinnen in Trikots und Trainingsanzügen des Vereins auftauchten. Die hatte der Klub nach einem Aufruf von Tala Awolola ein paar Jahre zuvor gespendet.

Schnell war dann die Idee geboren, ob ein paar der Mädchen nicht für längere Zeit nach Bremen kommen könnten. „Die Fünf erwartet hier in Bremen ein straffes Programm und beileibe keine Ferien“, erläutert Mahler. Schon am kommenden Montag beginnt ein Intensiv-Deutschkurs. Relativ schnell sollen sie dann in Arsten regelmäßig eine Schule besuchen. Aber auch an Betriebspraktika ist gedacht. Bei Impro ist bereits ein Computerkurs fest gebucht. Dazu kommt zwei- bis dreimal wöchentlich Training bei den Fußballfrauen. Und in der Landesliga-Mannschaft des Vereins sollen sie ebenfalls eingesetzt werden. „Die Spielerlaubnis ist beantragt, die Pässe bereits auf dem Weg, damit alles seine Ordnung hat“, so der Trainer, der selbst zwei der Mädchen bei sich und seiner Familie aufnimmt.

Leicht war es nicht, aus der großen Zahl der fußballbegeisterten Spielerinnen in Awololas Heimatstadt Erin-Ile die fünf auszuwählen. „Viele sind sicherlich traurig zurückgeblieben. Aber der Trainer in Nigeria hat sie allein ausgesucht, das war auch für ihn bestimmt nicht einfach“, weiß Tala Awolola, aber „vielleicht lässt sich dieses Sport-Engagement der ganz besonderen Art ja wiederholen. Das wäre sehr wünschenswert. Und ich bin mir auch sicher, dass es klappen wird.“

Zunächst aber herrschte fröhliches Kennenlernen auf dem Flughafen. Für die jungen Fußball-Damen von TuS Komet Arsten ist es auch eine ganz besondere Erfahrung, ihre neuen Mitspielerinnen zu integrieren. „Ich bin überzeugt, dass das auch problemlos klappen wird“, ist Sascha Mahler überzeugt. Und er hofft auch auf die eine oder andere Unterstützung. „Für Spenden wären wir sehr dankbar, um den Mädchen hier sechs unvergessliche Monate zu bereiten“, schließt er eine Bitte an. Die wir hier gerne weiter geben.

Artikel u. nachfolgende Fotos: Klaus-Peter Berg

Auf zur Venus am 29. September 2013

13. Solidartätslauf zugunsten krebskranker Menschen

Wir, -DIE KOMETEN AUF ZUR VENUS- sprich 18 Damen und Kinder der TFG- und Handballabteilung haben uns heute morgen, 29. September, ab 11.00 Uhr  im Bürgerpark - bei schönstem September-Wetter- bewegt:

und zwar: wir sind insgesamt 404 km gelaufen, gewalkt, ge-nordic-walkt und Fahrrad gefahren!! Stolze Leistung, finde ich. Danke allen Teilnehmerinnen und Kindern für ihren Beitrag zur Krebshilfe!

Mike Schwenke Goldmedaillengewinner über 100 und 400 Meter bei den Special Olympics 2013

Am 05. und 06.09.2013 fanden die regionalen Vorentscheide Special Olympics in Bremen statt. Hier müssen sich alle Teams qualifizieren, die dieses Jahr zum großen Deutschen Finale nach Düsseldorf wollen. Bei den Special Olympics handelt es sich um die Olympiade für Menschen mit geistiger Behinderung.

2 Teilnehmer kamen aus unserem Verein:

Special Olympics – das etwas andere Sportfest

Schon seit Wochen hat er auf das Event  auf der Sportanlage der Bremer Universität hintrainiert. Dazu hat er in den Tagen zuvor alle ihm wichtigen Personen angesprochen und eingeladen. Die Rede ist von Mike Schwenke (15), einem Athleten der etwas anderen Art, denn Mike hat das Down-Syndrom und nimmt zum ersten Mal an den Special Olympics – den Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung – teil.

Seit ca. drei Jahren startet Mike nun schon für den zum Bremer LT gehörenden TuS Komet Arsten, wo er von Anfang an in seiner Trainingsgruppe integriert ist. Noch ist Mike der einzige Athlet mit einer Behinderung, der für den Verein an Wettkämpfen teilnimmt, die in den meisten Fällen nicht für Behinderte ausgelegt sind. Darüber hinaus misst Mike sich seit fünf Jahren einmal jährlich in Frankfurt bei einem Down-Syndrom-Sportlerfestival mit anderen geistig behinderten Athleten, wo er stets zu den Besten gehört. Zwar ist es deutlich schwieriger, Mike etwas beizubringen, aber mit der Geduld und dem Können seiner Trainer gelingt es immer besser. Sehr viel lernt Mike auch durch zuschauen und nachmachen.

Endlich ist der Tag gekommen. Die regionalen  Special  Olympics in Bremen beginnen. Über 400 Sportler treten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an – einer von ihnen ist Mike. Schon beim Abholen des Vereinsschildes, das er am ersten Tag beim offiziellen Einzug  trägt, ist Mike sehr stolz.

Vor der ersten Disziplin, dem 100 Meter Lauf, noch ordentlich aufwärmen, und dann geht es mit großer Vorfreude und selbstbewusst zum Start. Noch kurz einen letzten Blick zum Starter und los geht das Rennen. Wie von einem Magneten gezogen, läuft Mike so schnell er kann ins Ziel, wo der Papa schon auf seinen kleinen Helden wartet. In sehr schnellen 17,70 Sekunden läuft Mike als Erster über die Ziellinie und lässt sich erst einmal von allen feiern. Doch jetzt ging der Stress für die Eltern und den Trainer erst richtig los, denn es stellte sich die Frage, ob Mike „zu schnell“ war und evtl. disqualifiziert werden würde. Zu schnell und deswegen disqualifiziert? Warum das? Die Regeln besagen, dass die im Vorfeld angegebenen Bestleistungen je nach Disziplin um nicht mehr um als 15 bis 20% verbessert werden dürfen. Hintergrund ist die Möglichkeit, einen Sportler bewusst mit einer schlechteren Vorleistung zu melden, damit er in einer schwächeren Klasse eingestuft wird und größere Siegchancen hat. Nach eineinhalb Stunden das Ergebnis: Mike war gerade noch im Toleranzbereich geblieben. Damit konnte es zur Siegerehrung gehen. Nachdem sein Name aufgerufen wurde, rannte Mike so schnell es ging zur Tribüne, um seine Goldmedaille entgegenzunehmen, die danach jedem gezeigt werden musste – auch seinen Trainingskameraden beim TuS Komet Arsten, weshalb er nachmittags extra noch einmal auf die Vereinsanlage kam.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter zum Weitsprung. Obwohl dieser bisher zu seinen besseren Disziplinen gehörte, erwischte Mike hier keinen guten Tag. Aber trotz dreier ungültiger Versuche ließ Mike sich nicht den Tag verderben. Die Freude über die Goldmedaille im Sprint stellte alles andere in den Schatten.

So ging es am nächsten Tag wieder in Hochstimmung zum Event. Eigentlich sollte Mike nur noch beim Rahmenprogramm  mitmachen, denn um an den nationalen Meisterschaften nächstes Jahr teilnehmen zu dürfen, durften im Vorfeld nur zwei Disziplinen gemeldet werden, und die hatte Mike ja schon am Tag zuvor absolviert. Das reichte ihm aber nicht. Noch vom Vortag motiviert, wollte er gerne am 400 Meter Lauf teilnehmen, was Dank des tollen Ausrichterteams dann auch möglich war. Da Mike vorher noch nie 400 Meter gelaufen war, war der versetzte Start in der Kurve eine ganz neue Erfahrung für ihn. Auf der äußersten Bahn stehend, konnte er die mit ihm startenden Athleten nicht sehen. Nachdem der Startschuss erfolgt und Mike ca. 10 Meter gelaufen war, hielt er an und drehte sich um, um zu sehen, ob außer ihm denn nun noch jemand läuft. Als er feststellte, dass die anderen auch unterwegs waren, drehte er sich schnell wieder um und lief weiter – seiner zweiten Goldmedaille entgegen. Im Verein ist Mikes Bekanntheitsgrad seitdem um ein Vielfaches gestiegen, und wer weiß, vielleicht begleiten ihn einige Fans nächstes Jahr ja sogar nach Düsseldorf zu den nationalen Spielen der geistig Behinderten.

Special Olympics  – Ich war dabei

Über meinen Arbeitgeber, die Sparkasse Bremen, hatte ich (Sascha Mahler, Trainer der 1. Fußballfrauen) die Möglichkeit erneut bei den Special Olympics als Helfer dabei zu sein. Nachdem ich bereits 2010 bei den nationalen Spielen als Volontär geholfen hatte, durfte ich dieses Jahr auch wieder bei den regionalen Spielen ran.

Bei meinem Team handelte es sich um eine Spielgemeinschaft der Schulzentren Hermannsburg und Eggestedter Straße, die aus 13 Mädchen im Alter von 10-11 Jahren einschließlich von dreien mit geistiger Behinderung, bestand. Unterstützt wurde ich von einer Azubine der Sparkasse und 2 Schülerinnen der 12. Klasse des SZ Eggestedter Straße. Wir traten in der Unified-Klasse an. Dieses  bedeutet, dass geistig behinderte Spielerinnen mit nicht behinderten Spielerinnen zusammen in einem Team spielen. Da es aber wohl zu wenige Mannschaften gab, durfte ich mit den Mädels  in einer 4´er-Liga antreten, wobei die anderen Teams nur aus Jungs / Männern aus Berufsschulen bestanden.

Gespielt wurde mit 6 Feldspielerinnen plus Torfrau. Einige von den Mädels hatten vorher noch nie Fußball gespielt, was für uns noch ein weiteres Handicap war. Nachdem wir am ersten Tag leider alle vier Gruppenspiele verloren hatten und die Tränen getrocknet waren, ging es mit den Jungs aus der eigenen Schulklasse zum gemeinsamen Mittagessen in die Mensa der Uni Bremen.

Am nächsten Tag stand  nur noch das Platzierungsspiel um den 3. – 4. Platz auf dem Plan. Auch dieses Spiel ging leider knapp verloren. Es war deutlich zu merken, dass die Mädels mit viel Spaß  dabei waren und sich im Gegensatz zum Vortag schon verbessert hatten. Die Angst war nicht mehr da, und jetzt wollten sie es allen zeigen. Außerdem hatten wir ein Motto, was auch am Ende noch immer stand:

                    „Wir sind nicht die Besten, aber die Hübschesten!“.

Voller Freude konnte das Team bei der Siegerehrung mit den Bremer Stadtmusikanten und dem Bürgermeister, Herrn Jens Böhrnsen, die Plaketten für den 4. Platz entgegen nehmen.

Festzustellen bleibt, dass es keine Rolle spielt, ob man behindert ist oder nicht. Auch das Untereinander mit den anderen Teams war super, da alle gegen uns sehr vorsichtig spielten und die Mädels auch mal ein Tor schießen ließen.

                            Fairplay wird echt groß geschrieben und gelebt.

Es war auf jeden Fall ein unvergessliches Erlebnis. Ich hoffe, in 2 Jahren wieder als Helfer dabei zu sein.

Sommerferienfreizeiten 2013

Wie in den Vorjahren waren beide Sommerferienfreizeiten auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg.

Die Betreuung der Kinder erfolgte  durch unsere Übungsleiterin, Alexandra Hammermeister, mit ihrem Sohn Marc, der Siebenkämpferin Felina Bettinger (3. Platz bei den Bremer und niedersächsischen Landesmehrkampfmeisterschaften der Leichtathletik) und unserem 2. Vorsitzenden, Reinhard Brinkmann.

        Der Vorstand bedankt sich auf diesem Weg sehr herzlich für Euer   

                                  ehrenamtliches Engagement!!!

 

Der folgende Artikel stammt von Alexandra. Die Fotos machte ihr Junior Marc.

Wir  hatten zwei tolle Ferienwochen mit super Wetter.  Beide Gruppen (jeweils 20 Kinder im Alter von 6-12 Jahren) haben das Klinikum Links der Weser besucht. Pressesprecher, Rolf Schlüter, hat uns durch „sein“ Krankenhaus geführt. Wir haben u. a. die Ambulanz, den Gipsraum und die Röntgenabteilung besichtigt.  Highlight war natürlich der Hubschrauber Christoph 6.

Annette vom  NABU hat uns durch den Ahlker Wald geführt. Wir haben gelernt, welche Tiere im Wald leben, dass Spitzwegerich bei juckenden Mückenstichen helfen kann und welche Pflanzen giftig sind.  Lustig war auch das Spiel „Mücke und Fledermaus“.

An einem weiteren Tag haben wir „Dat lüttje Museum“ besucht. Fredi Kifmeier hat uns Werkzeuge, eine Küche und Schulsachen von früher gezeigt und erklärt, was man damit gemacht hat.  Die Exponate stammen zum Großenteil von alten Bauernhöfen aus Arsten.

Mit Helm und Schützern, Inlineskates, Wave- und Skateboards, BMX und Skootern ging es  in den Funpark. Reinhard  hat netterweise unser Gepäck mit dem Auto dort hingefahren. Die Kinder konnten sich auch Skooter,  BMX-Räder, Inliner sowie Kettcars ausleihen.  Wir sind über die Rampen gesaust und manche sind im Pool , der etwas anspruchsvoller war, gefahren. Schön, dass wir mit heilen Knochen zurückgekehrt sind!

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Arsten durften die Uniformen anprobiert werden und das Feuerwehrauto wurde besichtigt. Den größten Spaß hatten die Kinder, als die Feuerwehrleute den Löschschlauch am Hydranten angeschlossen haben und sie mit samt Ihrer Kleidung unter die Wasserfontäne laufen konnten.

Sehr gefreut haben wir uns darüber, dass wir erstmals in unserer Vereinsgaststätte ein Mittagessen erhielten. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Faras und sein Team!! Es gab u. a. Fischstäbchen, Kartoffelecken, Reis mit Gemüse und Putenfleisch. Der Nachtisch war besonders lecker: große Obstteller mit Melone, Nektarinen, Weintrauben,  Kirschen und Erdbeeren, Eis und Schokopudding.

Nachmittags waren wir meist in der großen Halle, da wir dort nicht ganz so heftig der Sonne ausgesetzt waren. Hier konnte an Großgeräten geturnt und geklettert werden. Es wurde auch Fußball und Merkball gespielt oder Höhlen gebaut.  Marc hatte kurzzeitig auf dem Kunstrasenplatz mit den Jungs Fußball gespielt und Felina hatte mit 2 Kindern auch die  Leichtathletik-Anlage besucht. Es war draußen einfach sehr heiß. Einmal hatte Reinhard die Rasensprenger auf den Fußballplätzen angestellt, was eine willkommene Abkühlung war.

Jetzt warten wir  auf den nächsten Sommer; denn einige wollen unbedingt wieder kommen.

Auch wir waren bei der 14. Obervielander Vielfalt am 01. Juni 2013

Nach einer mehrjährigen Pause waren auch wir mit einem eigenen Stand an diesem großen Stadtteilfest auf dem Gelände der Paulus-Gemeinde in Habenhausen vertreten. Die unterschiedlichen Sport - und Gesundheitsangebote unseres Vereins fanden großes Interesse bei den Besuchern. Viele unserer Vereinsnachrichten und Flyer wurden gerne mitgenommen. Spieler der Basketballabteilung zeigten mit ihrem Trainer Jimmy Boyce vor der großen Bühne Ausschnitte aus ihrem Trainingsprogramm.

Rund 2000 Zuschauer am Pfingstmontag im Stadion Egon-Kähler-Str.

Nach dem im Jahre 2011 erstmals die Lottopokalendspiele des Bremer Fußball-Verbandes in unserem Stadion erfolgreich durchgeführt wurden, folgten in diesem Jahr bereits zum dritten Mal die Endspiele auf unserer Anlage.

Um 13.00 Uhr standen sich im Frauenfinale der ATS Buntentor als Meister der Bremen-Liga und der Geestemünder SC, Dritter der Bremen-Liga, gegenüber. Nach einem Halbzeitrückstand von 0:1 drehten die Frauen von Buntentor das Spiel und gewannen mit 3:1 den Titel des Bremer Lottopokalsiegers 2013.

Um 16.00 Uhr traf dann der Titelverteidiger und Regionalligist FC Oberneuland auf die SG Aumund-Vegesack, Zweiter der Bremen-Liga.

Inzwischen hatte sich das Stadion sehr gut gefüllt und der Zulauf nahm trotz des etwas trüben und regnerischen Wetters kein Ende. Mit rd. 2000 Zuschauern platzte die Arena aus den Nähten. Ein neuer Zuschauerrekord ist zu vermelden!!!

Beide Mannschaften gingen hochmotiviert in die Partie. Bereits in der 10. Min. schlug das runde Leder zum ersten Mal im Tor des FC Oberneuland ein. Dieses Ergebnis hat auch zum Pausentee Bestand. Unmittelbar nach dem Wiederbeginn gingen die Bremen-Norder mit einem „Tor des Monats“ fast vom Mittelkreis aus mit 2:0 in Führung. In der 51. Min. folgte das 3:0 und in der 78. Min. gar das 4:0.

Die SG Aumund-Vegesack wurde somit verdient Bremer Lottopokalsieger 2013 und vertritt neben Werder Bremen die Farben der Hansestadt in der ersten DFB-Pokalrunde.

Die gute Organisation durch unsere technische Abteilung und durch die Fußballabteilung in Verbindung mit dem BFV sowie die umfangreiche Bewirtung durch die Gastronomie des Vereins trugen wesentlich zu diesem tollen Fußballhöhepunkt bei.

Beide Fotos von R. Lüdeker

Auch der TuS Komet Arsten lehnt Windkraftanlagen hinter der Sportanlage Egon-Kähler-Str. ab.

Durch die vorgesehen Änderung des Flächennutzungsplans südlich der Autobahn im Großraum Obervieland sollen nach Vorstellungen des Senats Windkraftanlagen installiert werden. Vorgesehen ist, diese in einer Entfernung zwischen 340 und 730 Metern zu den Häusern mit einer Höhe von 140 und 150 Metern zu errichten. Zu unserer Sportanlage beträgt der Abstand gerade mal 300 Meter.

Eine gesetzliche Regelung zum Abstand zu allgemeinen und reinen Wohngebieten gibt es in Bremen, im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern, nicht. In Niedersachsen beispielsweise muss der Abstand 1000 Meter zu allgemeinen und reinen Wohngebieten betragen.

Windkraftanlagen bewirken:

  • Lärmbelastung durch Rotorflügel-, Antriebs- und Windgeräusche
  • Schattenwurf (Schlagschattenbildungen) mit Discoeffekt
  • Blinkfeuer
  • Infraschall

 

Der Betrieb von Windenergieanlagen verursacht bei Sonne Schattenwurf sowie den sogenannten „Disco-effekt“, der bei den Betroffenen zu erheblichen Belästigungen im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes führen kann. Der Schattenwurf einer Windkraftanlage ist bei niedrigem Sonnenstand in der Früh und am Abend, im Winter jedoch auch in der Mittagszeit weit festzustellen. Die Reichweite hängt von der Breite des Rotorblattes und der Entfernung zur Projektionsfläche ab. Bei großen Windenergieanlagen muss der Schattenwurf noch in mehr als 1000 Meter berücksichtigt werden.

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Menschen, die nahe an Windkraftanlagen leben, oft an Störungen leiden, die dem chronischen Lärmtrauma ähneln. Gesundheitliche Probleme wie Schlafstörungen, Anspannungen, Kopfweh, Tinnitus, Schwindelgefühl, Übelkeit, unscharfes Sehen, schneller Herzschlag, Reizbarkeit, Konzentrationsstörung, Angstzustände, innere Unruhe sowie Aggressivität können eintreten.

Bezogen auf unser für den Hochleistungssport ausgebautes Stadion bedeutet die geringe Entfernung zu den Windrädern eine erhebliche Beeinträchtigung der professionellen Nutzung dieser Arena einschließlich der dort durch die Sportler durchgeführten Trainingseinheiten. Gesundheitliche Schäden sind nicht auszuschließen.

Das können und wollen wir nicht hinnehmen und protestieren energisch gegen die Änderung des Flächennutzungsplanes sowie der dann damit verbundenen Aufstellung von Windkraftanlagen in gesundheitsschädigender Nähe von reinen Wohngebieten und der Sportanlage.

Hinweise zu diesem Thema sind u. a. unter www.fnp-bremen.de und www.ig-seehausen.de nachzulesen.

Im Eingangsbereich der Anlage Egon-Kähler-Str. können Sie in einer Liste mit Ihrer Unterschrift Ihre Solidarität noch bis zum 20. Mai 2013 bekunden.

Ebenso in der Anlage Korbhauser Weg!!!

Der Vorstand     im April 2013

TuS Komet Arsten e. V.